Einer unserer treuen Leser hat uns einen schönen selbstgeschriebenen Liebesbrief zum Thema Sehnsucht und Liebe zur besten Freundin zugesandt. Es soll gewissermaßen eine Liebeserklärung an die beste Freundin sein – lange Geheim gehalten.

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Liebesbrief – Sehnsucht nach der besten Freundin

Viel zu lange schon trage ich es mit mir herum, viel zu lange schon warte ich auf die passende Gelegenheit, die doch nie kommen wird.

Meine Gefühle ignorieren und verdrängen funktioniert nicht und dir aus dem Weg gehen ist schier unmöglich, deshalb kratze ich jetzt meinen ganzen Mut zusammen und schreibe dir diese Zeilen.

Ich weiß nicht wie es passiert ist und auch nicht warum. Ich weiß nur, dass mich seit Langem eine quälende Sehnsucht treibt, ein unbändiges Verlangen.

Jedesmal wenn du dicht vor mir stehst halte ich den Atem an, aus Angst du könntest diesen warmen, weichen Luftzug spüren.
Mit schweißnassen Händen, mein Herz schlägt bis ganz Oben, meine Knie zittern wie Espenlaub, steh ich da, vollkommen fasziniert von dir und deiner Stimme.

Der Versuchung, dir ganz sanft über den Rücken zu streicheln, dir einen zärtlichen Kuss auf den Nacken zu hauchen, so zart, als würde ein Schmetterling auf ihm landen, kann ich kaum widerstehen.

Es zerreißt mich fast wenn ich dich sehe, es ist kaum auszuhalten.
Du bist wie ein unsichtbarer Magnet, der mich magisch anzieht, deshalb kann ich es auch nicht lassen, dich weiterhin zu treffen.

So vergeht Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr.
Hunderte schlafloser Nächte in denen ich mir mein Hirn zermartere, versuche, das alles irgendwie einzuordnen und zu verstehen, aber es gelingt mir nicht.

Meine Gefühle kämpfen gegen meinen Verstand, ein sinnloser Kampf mit stumpfen Waffen.
Du bist so verführerisch, so anziehend, mit deiner unglaublichen Ausstrahlung, dass ich mich dem einfach nicht länger entziehen kann.
Ich muß es dir sagen, sonst ersticke ich daran.

Bis weit über die Haarspitzen bin ich in dich verknallt. Ich sehne mich nach dir, verehre und begehre dich, ich kann nicht denken, außer an dich, du gehst mir nicht mehr aus dem Kopf und schon gar nicht aus dem Herzen.

Muß ich weiter davon träumen, wie es wohl sein mag dich in den Arm zu nehmen und zärtlich zu küssen?
Zu gerne würde ich einen romantischen, lauen Sommerabend mit dir verbringen. Bei einem guten Glas Wein am See, wo uns vielleicht auch ein erotisches Knistern in seinen Bann zieht.

Einfach nur ein paar wunderschöne, wort- und fraglose Stunden mit dir genießen.
Herz über Kopf habe ich mich in dir verrannt, verlaufen im Labyrinth der Emotionen.
Ich träume wie ein Teenager von dir, mit Schmetterlingen im Bauch und Ameisenkribbeln.
So intensiv, dass ich es fast fühlen kann; und du? so unerreichbar nah.

Bitte sei mir nicht böse, ich wollte nicht mit der Türe ins Haus fallen und dich damit in einem Gespräch überrumpeln.
Deshalb dachte ich es ist besser, dir diesen Brief zu schreiben, den du in Ruhe lesen und alles langsam verdauen kannst. Du hast alle Zeit der Welt. Ich erwarte keinerlei Reaktion von dir. Sollte ich dir damit zu Nahe getreten sein, tut es mir wirklich unsagbar leid.
Dann werfe diese Zeilen bitte einfach weg und vergesse sie.


Wir lassen alles im Raum stehen, ganz so, als hätte es mein Geständnis und diesen Brief nie gegeben.
Du mußt überhaupt keine Angst haben, ich bleibe weiter so zurückhaltend und diskret wie bisher auch. Versprochen! Ich hoffe nur, dass du trotzdem weiter meine gute Freundin bleiben willst, auch: wenn nicht sein kann, was nicht darf.

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