Von Marion aus Würzburg, 26 Jahre alt

MarionEines Morgens war ich schon schlecht gelaunt aufgewacht. Ich hatte nicht gut geschlafen, außerdem erwartete mich Stress bei der Arbeit und das Geschirr stapelte sich in der Küche. Mein Schatz hatte mir allerdings versprochen sauber zu machen. Als ich von der Arbeit nach Hause kam und das schmutzige Geschirr immer noch da stand, platzte mir der Kragen.

Ich motzte ihn aus der Küche heraus an. Er kam gleichgültig, wie so oft, zu mir und wir begannen einen Streit über den Haushalt zu führen. Ich sagte ihm, dass ich mich allein gelassen fühlte und er doch wusste, was bei mir los sei. War es so schwer für ihn, mir beizustehen? Frustriert und genervt schickte ich ihn schließlich weg und spülte selbst. Er war nie besonders gut in Gefühlsdingen gewesen, doch konnte er nicht wenigstens ein Mal auf mich eingehen? Wusste er wirklich nicht, dass ich ihn brauchte?

Als ich fertig war, kam mein Freund zurück und sagte ich solle mit ihm kommen, denn da gebe es noch etwas zu tun. Widerwillig ließ ich mich zum Badezimmer führen. Ich öffnete die Tür und war total verblüfft. Da erwartete mich ein dampfendes Schaumbad, ein Glas Sekt und Dutzende von Teelichtern, die im ganzen Bad verstreut standen und alles in ein warmes Licht tauchten. Ich war gerührt. Er nahm mich in den Arm und flüsterte mir mit leidender Stimme ins Ohr:

„Es tut mir leid! Ich weiß, du hast gerade viel Stress. Ich liebe dich und werde dir mehr zur Seite stehen. Gönn dir eine Pause und entspann dich jetzt.“

Wir küssten uns so innig wie bei unserem ersten Kennenlernen, dann genoss ich ein herrliches Bad. Erholt kam ich ins Schlafzimmer, wo mich mein Schatz mit einer sinnlichen Massage überraschte. Er war sehr zärtlich zu mir, streichelte und küsste mich und ich fühlte mich unbeschreiblich wohl. Vor dem Einschlafen sagte er mir dann, mit einer Bestimmtheit in seiner Stimme, die mein Herz ergriff und beben ließ:

„Du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben und ich werde versuchen mein Bestes zu geben, um dich zu unterstützen und dir immer das Gefühl zu geben, geliebt zu sein.“

Ich schlief in dieser Nacht geborgen und tief in den starken Armen meines Freundes ein, mit dem sicheren Gefühl, dass er mich von Ganzen Herzen liebte. Er hatte mir an diesem Abend sein Herz geöffnet. Das war mein schönster Liebesbeweis.

 


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